Tag des offenen Denkmals bleibt auch weiterhin ein Publikumsmagnet

Inzwischen ist die Führung zum römischen Durnomagus ein fester Bestandteil des alljährlichen Programms zum Tag des offenen Denkmals in Dormagen geworden. So fanden sich auch in diesem Jahr trotz des eher schlechten Wetters wieder etwa dreißig historisch Interessierte zu einer vom Geschichtsverein Dormagen organisierten Führung ein, die alle Teilnehmer für etwa zwei Stunden in die Zeit der Imperatoren entführte.

 

Der Vorstandsvorsitzende, Sascha Wichmann, der die beiden Führungen leitete, zeigte sich daher wiederholt begeistert vom Interesse der Bevölkerung an der längst vergangenen Zeit, die doch so richtungweisend und wichtig für die Entwicklung der Stadt und ihres Umlandes war: "Es ist immer eine schöne Erfahrung, wenn die Arbeit unseres Vereins und unser Engagement für die Geschichte der Stadt Dormagen von der Bevölkerung aber auch Gästen gewürdigt wird", so der Vorsitzende in seinem positiven Resumee eines erfolgreichen Tags des offenen Denkmales.

 

Doch auch in Zukunft wird der Römerkeller im Fokus der Arbeiten des Vereins stehen: "Es gibt gute Neuigkeiten hinsichtlich der neuen Informationstafel, die schon gegen Ende diesen Jahres in dem kleinen Museum platziert werden wird", berichtet Sascha Wichmann über den Fortgang der inhaltlichen wie auch visuellen Überarbeitung der alten Informationstafel, die seit 1988 die Stirnseite des Römerkellers ziert und längst einer vollständigen Umgestaltung bedarf.

 

"Die Arbeiten mit unserer Grafikerin gehen zu diesem Zeitpunkt auf die Zielgerade - ein guter Entwurf liegt vor und die Kosten für die Herstellung der neuen Informationstafel liegen in einer für unseren vergleichsweise kleinen Verein tragbaren Höhe". 

 

Ob die neue Tafel nach ihrer Montage tatsächlich im Rahmen einer kleinen, offiziellen Feier eingeweiht werden wird, darüber will sich der Vorstandsvorsitzende nun zeitnah mit seinen Vereinskollegen beraten.