Freitag, 09. Januar, 18:00 Uhr - stattgefunden -
Freitag, 20. Februar, 18:00 Uhr - stattgefunden -
Freitag, 13. März, 18:00 Uhr - stattgefunden -
Freitag, 10. April, 18:00 Uhr - stattgefunden -
Freitag, 08. Mai, 18:00 Uhr - stattgefunden -
Freitag, 12. Juni, 18:00 Uhr - stattgefunden -
Freitag, 10. Juli, 18:00 Uhr
Freitag, 14. August, 18:00 Uhr
Freitag, 09. Oktober, 18:00 Uhr
Freitag, 13. November, 18:00 Uhr
Freitag, 11. Dezember, 18:00 Uhr
Sonntag, 29. März, 14:00 Uhr - stattgefunden -
Sonntag, 03. Mai, 14:00 Uhr - stattgefunden -
Samstag, 06 Juni, 11:00 Uhr - stattgefunden -
Sonntag, 29. November, 14:00 Uhr
Sonntag, 13. September, Aktionen im Römerkeller am Tag des Offenen Denkmals
Sonntag, 27. September, 5 Jahre UNESCO-Welterbe
Ein Tag, an dem Geschichte, Gemeinschaft und Zukunftsideen zusammenfanden
Dormagen hat am 4. Juli 2026 gezeigt, wie Inklusion nicht nur gedacht, sondern gelebt wird. Der diesjährige Tag der Inklusion verwandelte die Innenstadt in einen offenen Begegnungsraum, in dem Vereine, Initiativen, Schulen, soziale Einrichtungen und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam feierten, diskutierten und ausprobierten, wie ein inklusives Miteinander aussehen kann.
Zwischen Mitmachstationen, Musik, Workshops und Gesprächen gab es ein besonderes Highlight, das die Besucherinnen und Besucher auf eine Zeitreise schickte: die Römerführung des Geschichtsvereins Dormagen, die eindrucksvoll zeigte, dass Inklusion auch historisch gedacht werden kann – und dass Barrieren manchmal dort fallen, wo man sie am wenigsten erwartet.
Der Geschichtsverein Dormagen präsentierte eine speziell für diesen Anlass konzipierte Führung, die nicht nur historisch fundiert war, sondern auch inklusiv gestaltet wurde.
Los ging es am historischen Rathaus, direkt an der antiken Mauer des Reiterkastells. Dort erfuhren die Teilnehmenden, wie die römische Reitertruppe vor fast 2000 Jahren Dormagen – damals Durnomagus – prägte. Die Guides erklärten anschaulich, wie das Kastell Teil des UNESCO-Welterbes Niedergermanischer Limes ist und warum dieser Grenzabschnitt zu den bedeutendsten archäologischen Kulturlandschaften Europas zählt.
Im Rathaus erwartete die Besucherinnen und Besucher eine Auswahl römischer Exponate aus Dormagen: Keramik, Münzen, Fibeln und kleine Alltagsgegenstände, die das Leben im Kastell greifbar machten.
Besonders beliebt war die „Fühlstation“, bei der Repliken römischer Objekte ertastet werden konnten. Ein Kind fasste eine römische Öllampe an und meinte begeistert: „Die ist ja warm – als wäre sie gerade benutzt worden!“ Solche Momente zeigten, wie unmittelbar Geschichte wirken kann, wenn sie inklusiv vermittelt wird.
Der Römerkeller bildete den atmosphärischen Abschluss. Hier, wo originale römische Mauern sichtbar sind, wurde die Vergangenheit fast körperlich spürbar. Der Guide erklärte, wie Archäologen Schicht für Schicht freilegen, interpretieren und rekonstruieren – und wie wichtig es ist, dass kulturelles Erbe für alle Menschen zugänglich bleibt.
Inklusion als Gemeinschaftsprojekt
Neben der Römerführung bot der Tag der Inklusion ein buntes Programm:
Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderung
Kreativwerkstätten und Musikperformances
Infostände von Vereinen und Initiativen
Gesprächsrunden zu Barrierefreiheit, Teilhabe und Kinderrechten
Kulinarische Vielfalt aus Dormagen und Umgebung
Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, Neugier und gegenseitigem Respekt. Viele Besucherinnen und Besucher betonten, wie wertvoll es sei, dass Dormagen Inklusion nicht als Pflicht, sondern als Chance begreift.
Fazit: Ein Tag, der bleibt!
Der Tag der Inklusion 2026 hat gezeigt, dass Dormagen eine Stadt ist, die zusammensteht – und die ihre Geschichte nutzt, um ihre Zukunft zu gestalten. Die Römerführung des Geschichtsvereins war dabei mehr als ein Programmpunkt: Sie war ein Beispiel dafür, wie kulturelle Bildung inklusiv, lebendig und gemeinschaftsstiftend sein kann.
Dormagen hat an diesem Tag nicht nur gefeiert, sondern ein Zeichen gesetzt:
Inklusion ist kein Ziel, sondern ein Weg – und jeder Schritt zählt.