Geschichte in der Gegenwart lebendig werden zu lassen - sich zu begeistern und immer wieder neue Entdeckungen zu machen, zeichnet das aktuelle aktive Leben unseres Vereins aus.
Dabei gibt es noch so viele Schätze in unserer Region zu entdecken - von der Antike bis zur Gegenwart. Und wie die Detektive in einem guten Kriminalstück suchen wir auch nach "Beweisen" für das, was hier in der Vergangenheit los war.
Auf dieser Seite halten wir Sie über unsere Suche nach neuen Schätzen und Artefakten auf dem Laufenden.
Hier erfahren Sie, wann wir wo als Geschichtsverein unterwegs sind. Wenn Sie mit uns unterwegs sein wollen, dann sind Sie herzliche dazu eingeladen, Mitglied unserer Community zu werden.
Der Michaelismarkt und das Römerfest verwandelten Dormagens Altstadt am 27. September 2026 in einen lebendigen Treffpunkt aus Geschichte, Handwerk und guter Laune. Der Geschichtsverein Dormagen e.V. war mit einem informativen Stand und einem abwechslungsreichen Führungsprogramm aktiv dabei und trug so maßgeblich zur historischen Stimmung des Tages bei.
Der Stand des Geschichtsvereins zog Besucherinnen und Besucher jeden Alters an. Marc Chudaska, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, empfing die Gäste in voller Montur als römischer Senator. Seine souveräne Darstellung, kombiniert mit fundierten Erklärungen zur römischen Alltagskultur und Politik, sorgte für viele staunende Blicke und lebhafte Gespräche.
Unsere Führungen waren einer von vielen spannenden und unterhaltsamen Programmpunkten. Erfahrene Römer-Guides führten Interessierte zu historischen Orten und erklärten die Spuren römischer Präsenz in und um Dormagen.
Ablauf und Inhalte
Die Führungen wurden durch die lebhafte Darstellung am Stand ideal ergänzt, sodass Besucherinnen und Besucher das Gehörte direkt vertiefen konnten.
Stimmen und Eindrücke
Besucher lobten die Mischung aus fundierter Information und unterhaltsamer Darstellung. Zahlreiche Jugendliche zeigten sich begeistert von den anschaulichen Erklärungen, Familien schätzten die Mitmachangebote, und viele Gäste blieben länger als geplant, um in Ruhe zu diskutieren und zu stöbern.
Dank und Ausblick
Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer und an die Organisatoren des Michaelismarkts sowie an alle Besucherinnen und Besucher, die den Tag zu einem Erfolg gemacht haben.
Der Geschichtsverein Dormagen freut sich darauf, die positive Resonanz in kommende Projekte einfließen zu lassen und plant bereits weitere Führungen und Veranstaltungen.
Mitmachen und Kontakt
Wir freuen uns auf das nächste gemeinsame Eintauchen in Dormagens Geschichte.
Bis bald beim Geschichtsverein Dormagen e.V.!
Der Tag des offenen Denkmals in Dormagen wurde 2026 zu einem bewegenden Erlebnis: Udo Hentrich, Vorsitzender des Geschichtsvereins Dormagen e.V., schlüpfte in die Rolle des Lucius Amandinius, eines ehemaligen Reitersoldaten der Ala Noricorum, und erzählte eindrucksvoll aus dem Leben eines römischen Veteranen.
Kurzbericht
Datum: Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026
Ort: Römerkeller-Museum, Dormagen
Beteiligung: Geschichtsverein Dormagen e.V. mit szenischer Darstellung und Führungen
Darsteller: Udo Hentrich als Lucius Amandinius
Die Darstellung zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und verband historische Fakten mit persönlicher Erzählkunst. Udo Hentrich gelang es, die römische Vergangenheit lebendig und emotional nachvollziehbar zu machen.
Die Darstellung von Lucius Amandinius
Udo Hentrich trat nicht nur in historischer Kleidung auf, sondern erzählte aus der Ich-Perspektive: Lucius Amandinius, einst Reitersoldat in der Ala Noricorum, berichtete von seinen Einsätzen, dem rauen Alltag in der Reitereinheit und den engen Bande zu seinen Kameraden. Die Darstellung war ruhig, eindringlich und mit vielen kleinen Details gespickt, die Alltag und Militärleben anschaulich machten.
„Wir ritten Seite an Seite, teilten Brot und Sorgen. Wenn ein Kamerad fiel, blieb ein Stück von uns zurück.“
Dieses Zitat, in der Darstellung gesprochen, blieb vielen Besuchern im Gedächtnis und brachte die menschliche Seite der römischen Soldaten nahe.
Inhalte und Themen
Kameradschaft und Verlust Lucius schilderte die tiefe Verbundenheit innerhalb der Ala, die Rituale vor dem Ausritt und die Trauer, wenn ein Gefährte nicht zurückkehrte.
Religion und Werte Er erklärte, wie Götterverehrung, Opfergaben und Aberglaube den Alltag prägten und welche Rolle Ehre, Treue und Disziplin in der militärischen Gemeinschaft spielten.
Familie und ziviles Leben Neben dem Soldatenleben berichtete Lucius von seiner Rolle als Ehemann und Familienvater: von der Rückkehr in die Heimat, den Herausforderungen, eine Familie zu ernähren, und dem Status als römischer Bürger nach dem Militärdienst.
Zwischen Fakten und Gefühl Die Erzählung verband archäologisch belegte Details mit persönlichen Anekdoten, sodass historische Informationen emotional greifbar wurden.
Höhepunkte und Reaktionen
Dank und Ausblick
Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer des Geschichtsvereins und an die Besucherinnen und Besucher für ihr Interesse. Die positive Resonanz bestärkt den Verein darin, auch künftig szenische Formate und persönliche Erzählungen zu fördern.
Ausblick: Der Geschichtsverein plant weitere Veranstaltungen und Führungen, die historische Forschung mit lebendiger Vermittlung verbinden.
Am 19. Mai 2026 wurde es im Römerkeller-Museum ungewöhnlich lebhaft: Zwischen Fibeln, Amphoren sowie Votivsteinen und antiken Ziegeln mischten sich zwei besondere Gäste unter die römischen Schatten. Thomas Kurtz, Eigentümer und Koordinator des Projekts Mules-of-Marius, und Franziska Weber, Museumspädagogin im Römerhaus Bürgel, folgten der Einladung von Udo Hentrich, um gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen der Dormagener Römergeschichte zu werfen – und natürlich, um über neue Wege der lebendigen Vermittlung antiker Alltagskultur zu fachsimpeln.
Von links nach Rechts: Thomas Kurtz (Eigentümer und Koordnator von Mules of Marius und in Begleitung einer ganzen Centuria; siehe unten), Udo Hentrich (Vorsitzender des Geschichtsvereins Dormagen) und Franziska Weber (Museumspädagogin in Haus Bürgel)
Schon beim Betreten des Museums war klar: Hier treffen drei Menschen aufeinander, die nicht nur über Geschichte reden, sondern sie atmen. Während Thomas Kurtz mit sichtbarer Begeisterung von seinen „Maultieren des Marius“ erzählte – einem Projekt, das die logistische Meisterleistung römischer Marschkolonnen wieder erfahrbar macht –, ergänzte Franziska Weber mit pädagogischem Scharfsinn, wie man solche Themen heute für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen greifbar macht.
Zwischen den Vitrinen entwickelte sich ein lebendiger Austausch über römische Transportwege, die Kunst des Packens (die Legionäre waren offenbar die Marie Kondos der Antike) und die Frage, wie man Besucherinnen und Besucher dazu bringt, nicht nur zu schauen, sondern zu staunen. Udo Hentrich führte mit gewohnter Begeisterung durch das Römerkeller-Museum, zeigte Fundstücke aus dem antiken Dormagen und ließ dabei immer wieder durchblicken, wie sehr ihm die Verbindung von Forschung, Vermittlung und lokalem Engagement am Herzen liegt.
Ein Tag voller Inspiration, Fachwissen und herzlichem Austausch – und ein schönes Beispiel dafür, wie lebendig Geschichte wird, wenn Menschen zusammenkommen, die sie mit Leidenschaft erzählen.
Am 7. März 2026 öffnete das Archiv im Rhein-Kreis Neuss in Zons seine Türen für den bundesweiten Tag der Archive – und der Geschichtsverein Dormagen war mit einem eigenen, interaktiven Informationsstand mittendrin. Unter dem bundesweiten Motto „Wissen. Bewahren. Teilen.“ präsentierten Archive, Vereine und Initiativen ihre Arbeit, zeigten seltene Dokumente und luden Besucherinnen und Besucher ein, Geschichte aus nächster Nähe zu erleben.
Der Geschichtsverein Dormagen
als lebendiger Geschichtsvermittler
Unser Verein nutzte die Gelegenheit, um die Vielfalt seiner Arbeit sichtbar zu machen. Der Stand war so gestaltet, wie man es von uns kennt: ansprechend, dialogorientiert und voller
Entdeckungsmöglichkeiten.
Besonders beliebt waren:
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um Fragen zu stellen, eigene Erinnerungen zu teilen oder sich über die laufenden Projekte des Vereins zu informieren – vom Engagement
rund um den Niedergermanischen Limes bis hin zu unseren Bildungsangeboten.
Begegnungen, Gespräche und neue Impulse
Der Tag der Archive ist traditionell ein Ort des Austauschs. Auch in diesem Jahr entstanden zahlreiche fachliche Gespräche mit Archivarinnen, Historikern, Studierenden und lokalgeschichtlich
Interessierten. Besonders erfreulich war das große Interesse an:
Mehrere Besucherinnen und Besucher äußerten spontan den Wunsch, künftig selbst aktiv zu werden – ein schönes Zeichen dafür, dass lebendige Geschichtsarbeit Menschen verbindet.
Ein Blick hinter die Kulissen der Archive
Neben dem Vereinsstand bot der Tag der Archive auch Führungen durch Magazinräume, Präsentationen seltener Originaldokumente und Einblicke in die digitale Archivierung. Für viele Gäste war es
faszinierend zu sehen, wie viel Arbeit, Sorgfalt und technische Expertise hinter der Bewahrung unseres kulturellen Erbes steckt.
Der Geschichtsverein Dormagen versteht sich seit jeher als Brücke zwischen diesen professionellen Strukturen und der interessierten Öffentlichkeit – und genau das wurde an diesem Tag sichtbar.
Fazit: Ein erfolgreicher Tag für die Dormagener Geschichte
Der Tag der Archive 2026 war für den Geschichtsverein Dormagen ein voller Erfolg. Unser interaktiver Stand zeigte, wie moderne Geschichtsvermittlung aussehen kann: zugänglich, dialogorientiert,
wissenschaftlich fundiert und zugleich unterhaltsam.
Wir danken dem Archiv im Rhein-Kreis Neuss für die hervorragende Organisation und allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse, ihre Fragen und ihre Begeisterung.
Der nächste Tag der Archive kommt bestimmt – und wir freuen uns schon jetzt darauf, wieder mit dabei zu sein.